Veränderung ist vorstellbar ESSAY: Zum Einfluss von Theater für junges Publikum aus Frankreich, Benelux und Skandinavien

Das Recht von Kindern auf Kunst und Teilhabe ist UN-verbrieft. Im deutschen Theater für junges Publikum ist allerdings erst spät angekommen, dass sie zur aktiven Beteiligung von Anfang an auch fähig sind. Prägend dafür waren Produktionen aus westeuropäischen Ländern wie Belgien, Frankreich, Benelux oder Dänemark. Ihr Geheimnis: Vertrauen.

Ich sitze neben einem sechs Monate alten Baby, beim Tanzstück Igen von Catherine Poher und Thomas Eisenhardt von Aaben Dance. Sichtlich erfreut streckt es genüsslich immer wieder seinen kleinen Körper und verfolgt aufmerksam die Tanzperformance: die Lichtwechsel, die Musik und die beiden Tänzer*innen im quadratischen Bühnenraum, um den herum sich ebenerdig die circa 40 Zuschauer*innen in zwei Reihen platziert haben. Igen ist ein Tanz über die Lebensfreude, übers Drehen, Hüpfen und Fliegen und die Entdeckung des eigenen Körpers. Gezeigt wurde die Inszenierung für die Allerkleinsten 2010 beim Aprilfestival im dänischen Roskilde. (…)

Den gesamten Text gibt es hier.

Der Text ist als Beitrag im Kontext von „Play Time – Stream & Diskurs Junges Theater“ – Auf Tour – Junges Theater aus Benelux und Skandinavien entstanden.

Published by gabidandroste